Surfstick Tarife für mobiles Internet im Vergleich


Surf Stick UMTS vs. HSDPA Entwicklung


HSDPA ist die Weiterentwicklung des Mobilfunkstandards UMTS und steht für High Speed Downlink Packet Acces. HSDPA punktet vor allem durch seine verhältnismäßig hohe Datenübertragungsrate. Diese kann nämlich bis zu 7,2 Mbit/s übertragen und ermöglicht damit das Empfangen von modernen Internetanwendungen und –angeboten, wie IP-TV (Fernsehen via Internet) oder Online-Gaming. Und das ohne lästige Unterbrechungen oder das nervige Ruckeln der Bilder. In naher Zukunft soll HSDPA auch eine Datenübertragungsrate im Downloadbereich von bis zu 28,8 Mbit/s (später sogar 42,2 Mbit/s) erreichen. Damit würden Geschwindigkeiten erreicht, die beim Festnetz Internet mit dem VDSL mithalten könnten. Dies ist aber bis jetzt noch Zukunftsmusik. Mittelfristig sollen aber Geschwindigkeiten von bis zu 14 Mbit/s möglich sein.


Die HSDPA Verfügbarkeit ist allerdings von dem jeweiligen Standort abhängig. Das bedeutet, dass die genannten Geschwindigkeiten nicht überall gleichermaßen zur Verfügung stehen. Insbesondere in ländlichen Gebieten kann es zu dieser Beeinträchtigung kommen. T-Mobile garantiert derzeit z.B. in allen Orten mit mehr als 50 000 Einwohnern zumindest einen UMTS Zugang mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 3,6 Mbit/s. An diesen Basisstationen (NodeBs) soll gleichzeitig HSDPA zur Verfügung stehen.


Im Gegensatz zur Downloadrate ist beim HSPDA die Uploadrate mit 384 kBit/s relativ gering. Derzeit wird daran gearbeitet, dass die Geschwindigkeit auf 1,4 Mbit/s gesteigert werden kann. Dies ermöglicht vor allem schnelleres Hochladen von eigenen Dateien ins Internet.